Holz & Fällung
Gefahrenbaumfällung im Kreis Ahrweiler.
Ein Baum wird zum Gefahrenbaum, wenn er dorthin fallen könnte, wo etwas steht. Wir sehen ihn uns an, sagen Ihnen, was er noch trägt, und tragen ihn ab, bevor er es selbst tut.

Worum es geht
Wenn der Baum nicht mehr warten kann
Zwischen Herschbroich, Bad Neuenahr-Ahrweiler und Adenau stehen viele Bäume dort, wo früher Feld war und heute Haus, Zaun und Leitung stehen. Solange sie gesund sind, ist das kein Problem. Kritisch wird es, wenn der Stammfuß nachgibt, wenn nach einem Sturm eine Krone gerissen ist oder wenn im Kronendach mehr trockene Äste stehen als grüne.
Ein Gefahrenbaum ist kein Fällauftrag wie jeder andere. Beim Baum im freien Bestand entscheidet der Fallkerb, wohin er geht. Beim Baum über dem Dach entscheidet, ob er überhaupt noch im Ganzen fallen darf — oder ob er Stück für Stück von oben nach unten aus dem Weg muss.
- Sturmschäden und Bruchholz
- Bäume an Gebäuden, Zäunen und Leitungen
- Abtragen in Stücken, wenn kein Fallraum da ist
- Abfuhr und Aufarbeitung auf Wunsch
Wann ein Baum zum Gefahrenbaum wird
Die meisten Anrufe erreichen uns nach einer Sturmnacht. Ein Wipfel liegt schräg im Nachbarbaum, ein Ast hängt über dem Carport, ein Stamm hat sich zur Straße geneigt. Solche Bäume kann man nicht stehen lassen und abwarten — der zweite Sturm kommt meistens früher als gedacht.
Genauso häufig sind die Bäume, die niemand plötzlich bemerkt: Fichten, denen der Käfer die Rinde abgelöst hat, Buchen mit Pilzkonsole am Stammfuß, Pappeln, die von innen hohl werden. Sie sehen von unten oft noch ordentlich aus, verlieren aber ihre Standfestigkeit über Jahre. Wer den Baum kennt, sieht es an der Rinde, an der Astbasis und daran, wie viel Licht durch die Krone fällt.
Ein dritter Fall betrifft Wald- und Wegränder: Bäume, die an einen öffentlichen Weg, an eine Straße oder an ein fremdes Grundstück angrenzen. Wer Eigentümer ist, trägt für diese Bäume Verantwortung. Deshalb rufen bei uns nicht nur Hausbesitzer an, sondern auch Waldeigentümer, Gemeinden und Betriebe mit Flächen am Rand.

So läuft eine Gefahrenbaumfällung ab
Wir kommen erst vorbei und schauen uns die Situation an. Das kostet nichts und verpflichtet zu nichts. Erst nach diesem Termin steht fest, welches Verfahren nötig ist — und erst dann bekommen Sie einen Preis.
Ist Fallraum vorhanden, fällt der Baum im Ganzen; das ist immer die schnellste Variante. Steht er eng, wird er im Seil abgetragen: Wir steigen ein, nehmen die Äste ab, kürzen die Krone und ringeln den Stamm in Stücken ab. Wo eine Zufahrt vorhanden ist, hilft der Kran, die Stücke kontrolliert abzulassen, statt sie fallen zu lassen.
01
Ansehen
Standort, Zustand, Fallraum, Zufahrt — und was am Ende mit dem Holz passieren soll.
02
Sichern
Bereich absperren, Seilzug ansetzen, bei Bedarf Nachbarn und Verkehr einbeziehen.
03
Abtragen
Im Ganzen fällen oder Stück für Stück abnehmen — je nachdem, was der Platz hergibt.
04
Aufräumen
Äste zerkleinern, Stammholz sortieren, Fläche geräumt hinterlassen.

Was bei einer Fällung im Ort zu beachten ist
Viele Gemeinden im Kreis Ahrweiler haben eine Baumschutzsatzung. Sie greift oft ab einem bestimmten Stammumfang in Brusthöhe und verlangt eine Genehmigung — auch für Bäume auf dem eigenen Grundstück. Zusätzlich gilt vom 1. März bis 30. September die gesetzliche Schonzeit für Hecken und Gehölze; ob eine Fällung aus Gründen der Verkehrssicherheit davon ausgenommen ist, hängt vom Einzelfall ab.
Wir sagen Ihnen beim Ortstermin, worauf es in Ihrem Fall ankommt und welche Unterlagen die Gemeinde in der Regel sehen will. Die Anfrage selbst müssen Sie als Eigentümer stellen — das kann Ihnen niemand abnehmen, auch wir nicht.
Was eine Gefahrenbaumfällung kostet
Eine Pauschale wäre unseriös. Der Preis hängt daran, wie hoch der Baum ist, wie viel Platz um ihn herum bleibt, ob eine Maschine an ihn herankommt, wie das Holz aufgearbeitet werden soll und ob Material abgefahren wird. Ein freistehender Baum am Waldrand ist etwas anderes als eine Fichte zwischen Hausgiebel und Stromleitung.
Deshalb: Ortstermin kostenlos, danach Festpreis. Was auf der Rechnung steht, haben Sie vorher gehört. Sparen lässt sich meist an zwei Stellen — wenn Sie das Holz behalten und selbst aufarbeiten, und wenn mehrere Bäume oder mehrere Nachbarn gleichzeitig dran sind, weil die Anfahrt dann nur einmal anfällt.
Was mitkommt
Das Gerät entscheidet,
was möglich ist.

Tragrückeschlepper
Holz vom Bestand an den Weg

Forstschlepper mit Kran
Rückezange und Seilwinde

Lkw mit Ladekran
Abfuhr und schweres Gerät

Raupenmulcher
Ferngesteuert, auch am Steilhang

Motorsäge
Da, wo keine Maschine hinkommt

Räumschild
Wege frei, Polterplatz sauber

Rückezug
Stammholz aus dem Bestand

Forstmaschine
Für Flächen, die es zulassen

Tragrückeschlepper
Holz vom Bestand an den Weg

Forstschlepper mit Kran
Rückezange und Seilwinde

Lkw mit Ladekran
Abfuhr und schweres Gerät

Raupenmulcher
Ferngesteuert, auch am Steilhang

Motorsäge
Da, wo keine Maschine hinkommt

Räumschild
Wege frei, Polterplatz sauber

Rückezug
Stammholz aus dem Bestand

Forstmaschine
Für Flächen, die es zulassen
Woran erkenne ich, dass mein Baum gefährlich wird?
Typische Zeichen sind abplatzende Rinde, Pilzkonsolen am Stammfuß, aufgerissene Astgabeln, ein schräger Stand nach einem Sturm und eine Krone, in der mehr trockene als belaubte Äste stehen. Sicher beurteilen lässt sich das nur vor Ort — deshalb schauen wir uns den Baum kostenlos an.
Können Sie einen Baum fällen, wenn kein Platz zum Fallen ist?
Ja. Genau dafür wird im Seil gearbeitet: Wir steigen in den Baum und nehmen ihn von oben nach unten in Stücken ab. Wo eine Zufahrt möglich ist, hält der Kran die Stücke, damit sie kontrolliert abgelassen werden statt zu fallen.
Nehmen Sie das Holz mit oder bleibt es liegen?
Beides ist möglich. Wir können den Stamm sortiert am Rand ablegen, damit Sie ihn selbst aufarbeiten, das Astmaterial zerkleinern oder alles abfahren. Sagen Sie es vorher, dann ist es im Angebot enthalten.
Kommen Sie auch nach einem Sturm kurzfristig?
Wir versuchen es. Nach Sturmlagen sind alle Betriebe in der Region gleichzeitig unterwegs, deshalb sagen wir keine feste Frist zu. Rufen Sie an oder schreiben Sie per WhatsApp — dann sagen wir Ihnen ehrlich, wann wir es einrichten können.
Arbeiten Sie auch an Straßen und öffentlichen Wegen?
Ja, Verkehrssicherung an Straßen- und Wegrändern gehört zum Alltag. Die Absicherung des Arbeitsbereichs planen wir mit ein und stimmen sie bei Bedarf mit der zuständigen Stelle ab.
Ihr Fall
Sagen Sie kurz,
worum es geht.
Ein Anruf reicht. Wir schauen es uns an — kostenlos und unverbindlich — und sagen Ihnen, was möglich ist und was es kostet.
