Forstbetrieb Doll

Holz & Fällung

Holzeinschlag im Kreis Ahrweiler.

Holzeinschlag heißt: Wir fällen im Wald die Bäume, die raus sollen. Das machen wir hochmechanisiert mit dem Harvester oder mit der Motorsäge, auch im Steilhang. Auf Wunsch übernehmen wir die Vermarktung des Holzes.

Gelber Harvester arbeitet Stammholz an einem Waldhang auf

Worum es geht

Mit Maschine oder Motorsäge, auch im Steilhang

Beim Holzeinschlag geht es selten nur um die Ernte. Meist soll der Wald danach besser wachsen. Die guten Bäume bekommen mehr Platz, die schlechten nehmen wir heraus. Nach Käferbefall räumen wir die Fläche so, dass wieder gepflanzt werden kann.

Wir arbeiten im Kreis Ahrweiler und der Eifel. Unsere Kunden sind Privatwaldbesitzer, Gemeinden und Betriebe. Das reicht vom halben Hektar Fichte über dem Ahrtal bis zu größeren Flächen im Laubwald.

  • Holzernte mit dem Harvester
  • Fällen mit der Motorsäge
  • Auch im Steilhang
  • Schadholz nach Sturm und Käfer

Durchforstung, Ernte und Schadholz

Bei der Durchforstung fällen wir einzelne Bäume, damit die besten mehr Platz bekommen. Wir nehmen Bäume heraus, die zu dicht stehen, krumm gewachsen oder beschädigt sind. Das Ergebnis sieht man erst nach Jahren.

Wird zu spät durchforstet, wachsen lange, dünne Stämme mit kleiner Krone. Die knicken bei nassem Schnee leicht um. Wird zu viel auf einmal herausgenommen, wirft der Sturm leichter Bäume um. Zuerst trifft es die Bäume am Rand.

Bei der Ernte fällen wir Bäume, die groß genug sind. Hier kommt es auf das Sortieren an. Ein sauber geschnittener Stamm bringt als Stammholz deutlich mehr Geld. Als Industrieholz, also Holz für Papier und Spanplatten, bringt er weniger. Deshalb entscheiden wir an jedem Stamm, wie er geschnitten wird.

Schadholz nach Sturm oder Käfer ist heute leider ein häufiger Auftrag. Dazu gehören Borkenkäfer in der Fichte, Trockenschäden und umgestürzte Bäume. Hier muss es schnell gehen. Befallenes Holz muss aus dem Wald, bevor die nächsten Käfer ausfliegen. Außerdem verliert es jede Woche an Wert.

Luftbild: Erstdurchforstung eines Laubwaldes mit angelegten Rückegassen

Mit dem Harvester oder mit der Motorsäge

In weiten Teilen erfolgt die Holzernte hochmechanisiert. Wo es geht, arbeiten wir mit dem Harvester. Er fällt den Baum, entastet ihn und längt ihn ab. So erfolgen mehrere Arbeitsschritte gleichzeitig. Das geht schnell und ist für die Leute im Wald sicherer.

Der Harvester fährt dabei nur auf dafür vorgesehenen Fahrwegen, den Rückegassen. Sie werden immer wieder genutzt. Der Boden dazwischen wird nicht befahren.

Nicht jedes Gelände ist befahrbar. An der Ahr und in den Seitentälern sind viele Hänge sehr steil. Falls möglich, nutzen wir dort unsere geländegängigen Maschinen mit bodenschonender Traktionswinde. An sehr steilen Stellen, auf nassem Boden oder bei dicken Laubbäumen fällen wir motormanuell, also mit der Motorsäge von Hand. Das Holz aus dem Steilhang ziehen wir danach mit Schlepper und Seilwinde an den Weg.

Oft kombinieren wir beides. Steile Stücke und Ränder machen wir mit der Motorsäge, die befahrbare Fläche mit dem Harvester. Was passt, sehen wir bei der Bestandsaufnahme vor Ort.

01

Ansehen

Bei einem gemeinsamen Ortstermin klären wir Zustand, Zufahrt und Ziel.

02

Markieren

Wir markieren die Bäume, die gefällt werden sollen. Auf Wunsch machen wir das gemeinsam mit Ihnen.

03

Fällen

Mit dem Harvester, wo das Gelände befahrbar ist und Rückegassen es zulassen. Mit der Motorsäge an sehr steilen Stellen, auf nassem Boden oder bei dicken Laubbäumen.

04

Sortieren

Wir längen die Stämme nach Dicke und Zustand ab. So bekommt jeder Stamm den passenden Preis.

Motorsäge im Fallkerb beim Fällen eines Baums

Käferholz: warum es eilt

Beim Borkenkäfer entscheidet die Zeit über den Schaden. Meist sieht man den Befall erst, wenn sich die Krone verfärbt. Dann sind die jungen Käfer oft schon weiter. Wer wartet, bis die Nadeln braun sind, verliert auch die Bäume daneben.

Deshalb fällen wir befallene Bäume schnell und bringen sie aus dem Wald. Reste lassen wir nicht liegen. Die Ränder der Fläche behalten wir im Blick. Wer selten im Wald ist, bemerkt den Befall kaum. Viele Eigentümer lassen deshalb die Kontrolle auf Borkenkäfer von uns machen.

Holzernte an einem steilen Waldhang

Was der Einschlag kostet und was er bringt

Auf der einen Seite stehen die Kosten für Fällen und Rücken. Rücken heißt: Wir bringen das Holz aus dem Wald an den Weg. Auf der anderen Seite steht das Geld aus dem Holzverkauf.

Je nach Holzsorte, Menge und Holzpreis bekommen Sie am Ende eine Rechnung oder eine Gutschrift. Was bei Ihnen möglich ist, sagen wir nach der Bestandsaufnahme. Ohne Ortstermin wäre das geraten.

Falls Sie das Holz nicht selber nutzen möchten, übernehmen wir die Vermarktung. Das Holz wird hierzu am Wegrand nach Sorten gepoltert und die Abfuhr von uns koordiniert. Sie können das Holz aber auch behalten.

Den Preis für unsere Arbeit erfahren Sie vorab. Lohnt sich ein Einschlag gerade nicht, sagen wir Ihnen das auch.

Sehr großer Holzpolter an einer Weide

Maschinen

Das passende Gerät
für jede Fläche.

Harvester

Harvester

Fällt, entastet und längt ab

Rückezug

Rückezug

Trägt das Holz aus dem Wald an den Weg

Fuhrpark

Fuhrpark

Harvester, Rückezug und Lkw

Lkw-Arbeitsbühne

Lkw-Arbeitsbühne

Für die Arbeit in der Baumkrone

Forstschlepper mit Kran

Forstschlepper mit Kran

Greift einzelne Stämme mit der Zange

Raupenmulcher

Raupenmulcher

Ferngesteuert, auch am steilen Hang

Motorsäge

Motorsäge

Falls das Gelände nicht befahrbar ist

Räumschild

Räumschild

Hält Wege und Lagerplätze frei

Harvester

Harvester

Fällt, entastet und längt ab

Rückezug

Rückezug

Trägt das Holz aus dem Wald an den Weg

Fuhrpark

Fuhrpark

Harvester, Rückezug und Lkw

Lkw-Arbeitsbühne

Lkw-Arbeitsbühne

Für die Arbeit in der Baumkrone

Forstschlepper mit Kran

Forstschlepper mit Kran

Greift einzelne Stämme mit der Zange

Raupenmulcher

Raupenmulcher

Ferngesteuert, auch am steilen Hang

Motorsäge

Motorsäge

Falls das Gelände nicht befahrbar ist

Räumschild

Räumschild

Hält Wege und Lagerplätze frei

Häufige Fragen

Holzeinschlag:
häufige Fragen.

0163 72 55 826
Ab welcher Fläche lohnt sich ein Einschlag?

Eine feste Grenze gibt es nicht. Es kommt auf Menge, Holzsorte und Zufahrt an. Auch ein halber Hektar kann sich lohnen, vor allem wenn wir in der Nähe arbeiten. Bei sehr kleinen Flächen prüfen wir, ob wir sie mit einer Nachbarfläche zusammen machen können.

Wer entscheidet, welche Bäume gefällt werden?

Sie als Eigentümer. Wir machen einen Vorschlag und zeigen Ihnen im Wald, warum ein Baum raus soll. Auf Wunsch sehen wir uns die Fläche bei einem gemeinsamen Ortstermin an.

Setzen Sie den Harvester überall ein?

Nein. Der Harvester fährt nur auf dafür vorgesehenen Fahrwegen, den Rückegassen. An sehr steilen Stellen, auf nassem Boden oder bei dicken Laubbäumen fällen wir mit der Motorsäge von Hand.

Wie stark leidet der Boden beim Einschlag?

Der Harvester fährt nur auf den Rückegassen. Der Boden dazwischen wird nicht befahren. Falls möglich, nutzen wir am Hang geländegängige Maschinen mit bodenschonender Traktionswinde. Am Steilhang holen wir das Holz mit der Seilwinde vom Weg aus.

Können Sie auch Sturmholz aufarbeiten?

Ja. Umgestürzte und abgebrochene Bäume stehen unter Spannung. Beim Sägen kann ein Stamm plötzlich zurückschlagen. Das ist gefährliche Arbeit. Melden Sie sich bitte, bevor Sie selbst anfangen.

Verkaufen Sie das Holz für mich?

Ja. Falls Sie das Holz nicht selber nutzen möchten, übernehmen wir die Vermarktung. Das Holz wird hierzu am Wegrand nach Sorten gepoltert und die Abfuhr von uns koordiniert. Sie können es aber auch behalten und selbst aufarbeiten.

Ihr Fall

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worum es geht.

Wir schauen es uns kostenlos an und sagen Ihnen, was möglich ist und was es kostet.

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